Guayaquil (sprich: guayaquil)

Unser Rückflug aufs Festland von diesen wunderschönen GALAPAGOSinseln geht nach Guayaquil, im Süden gelegen mit ca. 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Ecuadors. Unser Hotel haben wir vor Ort ausgesucht. Mit Rucksäcken bepackt spazierten wir durch das Zentrum. Das Hotel Brüssel zog unss an da wir Brüssel sehr mögen. Davor saßen zwei Heranwachsende und machten irgendwie keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Wir gingen hinein. Keiner da. Die beiden Burschen kamen nach und waren die Freundlichkeit in Person. Alles gut. Wir frühstückten meist im Restaurant nebenan. Beim morgendlichen Kaffee hasteten drei fleißige fast hyperaktive Kellner umher. Eine alte Dame saß an der Kasse hinter Gittern. Ein erwachsenes Dickerchen mit Mädchengesicht an der Essensausgabe. Es läuft entweder laut Radio oder laut TV mit religiösen Sendungen und entsprechenden Liedern, ebenfalls laut. Keine wirkliche Kirchenmusik, eher ganz billiger Pop mit Gottestexten. Alle Angestellten singen laut mit. Die Kellner bewegen sich tänzerisch dabei. Fühlen sich unbeobachtet. Ich schmunzel … unbeobachtet. Lustig und liebenswert.

Am weniger schönen Fluss gibt es eine sensationell lange Promenade mit top angelegten Grünflächen, Lokalen, Bars, Spielflächen für Kids, Kinos… Patricia und ich haben vergleichbares im Sinne der Bürger einer Stadt so noch nicht gesehen. Respekt Guayaquil !! Auch der nahe Park ‚Seminario‘ mit gefühlt 100 Leguanen und Eichhörnchen macht Spaß eine Pause einzulegen. Manchmal muss man sich halt Zeit nehmen um Zeit für Nichts zu haben.

Ich darf vorstellen:   Simon Bolivar und Antonio Jose Sucre ‚Helden der Nation‘ – aus Bronze, spanisch sprechend, komisch gekleidet, groß und tot. Patricia K.A.d.S. – ‚Meine Heldin‘ aus Fleisch und Blut, vielsprachig, bekleidet und äusserst lebendig.

Wir gehen meist viel zu Fuß, nutzen hier aber auch den Bus, der für eine normale Fahrt lediglich 24 Eurocent kostet. Unser Essen nehmen wir im Mercado Central. Ein frisches leckeres Almuerco ( = Mittagessen) für 150 Eurocent. Wir ennttdecken einen Friedhof mit ‚Hochhäusern‘. An diversen Ecken der Stadt entdecken wir sie auch hier wieder… die Zeugen Jehovas ! Wie immer gut frisiert und adret gekleidet. Schon seltsam.

Im Park ‚Seminario‘ …
auch im Park… beide zutraulich wenn es was zu fressen oder zu entdecken gab.
Blick vom Leuchtturm auf vielfach präsentes freundliches polizeiliches Sicherheitspersonal, Fahne Ecuadors, Kapelle und bunte Häuser in Guayaquil (wir vermuten die Favelas/Slums/Armenviertel).
Örtliche Feuerwehr in tollem Gebäude (und es gibt da diesen Typen der im mittleren Tor rechts steht, bzw. worauf steht er mit seinem linken Bein ?? Das kenne ich so nur aus der Werbung von Captain Morgan…).
Apropos Captain Morgan… sein Schiff liegt auch hier !  Namensschild am Heck !
Auf dem Weg in der Stadt bemerkt: Polizeipolizistenwaffenmagazinaufnahme ohne Magazin… (da, das kleine dunkle rechteckige, da gehört es eigentlich rein !)
Bei diesem Blick hatte ich ein DejaVu nach Köln… Laden war leider zu, hätte gern mal nachgefragt.

 

Guayaquil… waren nur kurz bei Euch. Aber es gefiel !!

Ecuador… Danke das wir deine Gäste sein durften. Entschuldigt die anfänglich

Erneut sitzen wir des Nächtens in einem Bus um weiter in den Süden Südamerikas zu gelangen.   Peru wartet.   Soll toll sein…

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