Peru – Peru: Rainbow Mountain

Über eine Agentur buchten wir eine Tour mit farbenfrohem Ziel, namentlich ‚Rainbow Mountain / Regenbogen Berg‘. Es ging morgens um 0430 Uhr los, im Kleinbus über fünf Stunden in Serpentinen durch die Anden. Enge unbefestigte Straßen mit Blick in die Tiefe verängstigten eher ein wenig, ließen uns der berauschenden Landschaft aber phantastisch nahe kommen. Aufgrund der frühen Abholzeit gab es zwischendurch in einem kleinen Bergdorf ein Frühstück auf 3900 Meter. Ab der Endstation hieß es von 4100 Metern zu Fuß weiter auf 5200 Meter, für fast 2,5 Stunden. Indigene sind auf die Touris vorbereitet. Sie bieten neben übersichtliche Waren ähnlich eines Kiosk auch die Dienste ihrer gesattelten Pferde an, auf die man bequem auf den Berg getragen wird. Patricia und ich gingen zu Fuß. Irgendwie schien uns ein Ritt ohne Not zu peinlich. Anstrengend war es allemal. Unser Guide war vorbereitet mit Kokablätter, erfrischenden Gerüchen (die man mit der Hand in Gesicht und Nacken brachte… ich überlege gerade… war es 4711 ??) sowie positiver Ansprache.

Nicht unser Bus… aber dieselbe Straße.
Stop in kleinem Ort zum Frühstück.
Der junge Kerl verschwand mehrfach hinter der Mauer, während er diese Touristen in seinem Ort beobachtete.
Frühstück
Die Bewohner beim Alltagsplausch. Die Mützen mit Schal sind lustig, woll ?!
Erst dachte ich die Häuser sind einfach nur uralt, unbewohnt und wurden einfach nicht weggeräumt…
…bis ich dieses hier sah.
Viele mühsame Schritte führen zum Gipfel.
Wenn unterwegs auf 4-5000 Metern mal ein Bedürfnis ansteht sind auch mal zwei nötig – zum Zuhalten der Tür.
Mit ’nem fröhlichen Lied auf den Lippen gehts vielleicht einfacher… ?!
Es war nicht nur hoch auf’m Berg, sondern auch kalt auf’m Berg. Daher Respekt vor dem Schuhwerk der indigenen Dame.
Sie waren für’s Futter der Pferde zuständig. Übrigens, die Dame rechts trägt keine Decke auf dem Kopf, es ist ein traditioneller Hut.
Diese Sanadalen.. entweder so oder mit Gummistiefeln.
Unser Guide, der sich ein aromatisches hochprozentiges Kräutergemisch in die Hände rieb und uns schnüffeln lies. Erfrischend und leicht (!!!) berauschend.
Da ist’s wieder: die Kopfbedeckung sowie Sandalen und alles was Touris so benötigen auf 5200 Metern Höhe. Die Steinwand im Rücken dient nicht nur zum anlehnen, sondern auch dem Schutz gegen den vorherrschenden Wind.

Die Indigenen dieser Berge haben eine ganz besondere Kopf-, Gesichtsform und -zeichnung. Nicht farblich. Sie sehen halt ganz speziell aus. Manche sogar sehr interessant und gut aussehend.

Am Ziel ganz oben erwartete uns ein Bergmassiv, welches sich aufgrund der besonderen Mineralien in verschiedenen Farben zeigte, ähnlich eines Regenbogens halt. Auch wenn der Himmel grau in grau war, so war der herrliche Bergblick dank der Anstrengung ein ganz Besonderer.

Rainbow Mountain, grauer Himmel, farbiger Boden
So siehts bei gutem Wetter laut Werbung aus.

Der Weg zurück war natürlich entspannter und schneller. Im Bus schliefen die meisten nach wenigen Minuten. Auch wir sagten des Abends schnell Hallo zur Matratze, denn am Folgetag stand etwas GROSSARTIGES bevor.

 

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